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Klauenrehe

Klauenrehe

Eine der am häufigsten diagnostizierten Klauenkrankheiten ist Rehe. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der Lederhaut. Leider ist die Infektion in den meisten Fällen nicht sofort offensichtlich, was zur Folge hat, dass sie oft zu spät oder gar nicht erkannt und behandelt wird.

Bei einer Klauenrehe entzündet sich die Lederhaut zwischen Klauenbein und Hornkapsel, da sie dauerhaft eingeklemmt ist. Deshalb kann die Lederhaut nicht ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen und eine starke Lederhaut bilden.

Wie erkennen Sie Klauenrehe?

Klauenrehe kann in verschieden Formen und Stadien auftreten. Die akute Klauenrehe tritt heutzutage zwar seltener auf, kann aber immer noch vorkommen. Man erkennt sie hauptsächlich daran, dass sich der gesamte Hornschuh von der Lederhaut ablöst.

 

Ein wesentlich weiter verbreitete Form der Rehe ist die subklinische Klauenrehe. Sie tritt leider äußerlich kaum in Erscheinung, kann aber sehr gefährlich werden, wenn sie nicht behandelt wird. Oft wird nur überhaupt anhand des Lahmens und der geringen Fresslust erkannt, dass die Kuh erkrankt ist. Neben dem Lahmen vermeiden erkrankte Kühe generell das Laufen, beziehungsweise das Auftreten mit dem betroffenen Huf. Andere Symptome sind Sohlenblutungen, doppelte Sohlen und Risse oder Abszesse an der weißen Linie. Wenn eine subklinische Rehe nicht behandelt wird, entwickelt sie sich zu einer chronischen Rehe.

 

Eine chronische Rehe wird äußerlich dadurch sichtbar, dass sich der Hornschuh verändert. Durch die Rehe fangen die Wachstumsringe des Horns an, parallel zum Klauenballen hin zu verlaufen. Bedauerlicherweise ist es dann schon zu spät, um die Klauenrehe zu heilen.

 

Wie infizieren sich die Tiere mit der Krankheit?

Die Ursachen der Erkrankung sind abhängig von der Form der Rehe. Wenn eine Kuh an einer akuten Klauenrehe erkrankt ist, kann man dies auf eine Pansenübersäuerung zurückführen. Subklinische Rehe wird in den meisten Fällen durch eine Kombination von falscher Fütterung und einer Überbelastung der Klauen hervorgerufen. Aber auch Geburten oder andere Krankheiten könne mit Klauenrehe in Zusammenhang stehen.

 

Wie behandeln Sie an Klauenrehe erkrankte Tiere am besten?

Bei akuter Klauenrehe sollte der Tierarzt gerufen werden. Subklinische Rehe kann bei einem therapeutischem Klauenschnitt und einer Stellungskorrektur behandelt werden. Bei einer chronischen Rehe können diese Maßnahmen zumindest die Auswirkungen verringern.

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