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Im Emsland, wo die Stalldichte hoch und der Leistungsdruck in der Ferkelerzeugung groß ist, geht Leon Trentmann neue Wege. Gemeinsam mit seinen Eltern, fünf Mitarbeitern und zwei Azubis führt er den Familienbetrieb in Surwold. Sein Fokus: Maximale Hygiene und eine Darmgesundheit, die bereits am fünften Lebenstag beginnt. Wir haben mit dem jungen Landwirt über sein Erfolgskonzept mit MS Schippers gesprochen.
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"In einer Gegend wie dem Emsland ist der Infektionsdruck von außen natürlich präsent. Wenn man wie wir auf Tierwohl (Haltungsform 2 und 3) setzt, muss das Management einfach fehlerfrei sein. Hygiene ist für uns kein Luxus, sondern die Basis, um den Tieren ein sicheres Umfeld zu schaffen. Nur wenn die Biosicherheit steht, können wir die Leistung abrufen, die wir für einen wirtschaftlichen Betrieb brauchen."
"Wir überlassen nichts dem Zufall. Schon ab dem fünften Tag setzen wir im Abferkelstall auf MS TerraFeed. Das ist ein spezieller Torf, der über 14 Tage gegeben wird. In den letzten zwei Tagen mischen wir ihn bereits mit dem Prestarter. Das Ziel ist es, das natürliche Wühlverhalten zu fördern und gleichzeitig die Darmentwicklung anzustoßen. Die Ferkel gewöhnen sich spielerisch an feste Nahrung."
Auf die Frage, ob es sich bei 100 Gramm Verbrauch pro Ferkel wirklich lohnt antwortet Leon Trentmann: "Absolut. Der Aufwand ist gering, aber der Effekt enorm. Wir beobachten extrem homogene Würfe. Da TerraFeed den Magen-Darm-Trakt langsam an Getreide gewöhnt, bleibt der berüchtigte Absetzdurchfall aus. Die Energie geht ins Wachstum, nicht in die Krankheitsabwehr. Ich habe im Aufzuchtstall einen Vergleich mit Gruppen gemacht, die kein TerraFeed bekommen haben – der Unterschied in der Vitalität ist deutlich sichtbar."
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"Wasser ist günstig, aber seine Qualität entscheidet über den Erfolg. Durch Medikamentengaben oder Zusätze bilden sich schnell Biofilme in den Leitungen. Wir setzen deshalb auf ein System aus MS Di-O-Clean, MS Znergy und den organischen Säuren von MS GoldFeed. Das hält die Leitungen sauber und senkt den pH-Wert im Magen der Ferkel, was gerade in der kritischen Phase nach dem Absetzen die Darmgesundheit stützt."
"Früher hatten wir oft am fünften Tag nach dem Absetzen den klassischen Einbruch: Die Wasseraufnahme sank, und kurz darauf kamen die Coli-Probleme. Mit der neuen Strategie haben wir diesen Einbruch komplett eliminiert. Die Tiere nehmen heute 15 bis 20 % mehr Wasser auf als die Vergleichsgruppen zuvor. Das Ergebnis sind vitale Ferkel und deutlich gesunkene Verluste."
Auf die Frage wie viel Zeit ihn die Überwachung des Systems im Alltag kostet antwortet er: "Erstaunlich wenig. Das System mit Wasseruhr und Dosierpumpen ist so aufgebaut, dass ich alles im Vorbeigehen ablesen kann. Die Kanister sind gut zugänglich und schnell getauscht. Für mich ist das modernes Monitoring: Ich sehe sofort am Wasserverbrauch, wie es der Gruppe geht, noch bevor ein Tier Symptome zeigt."
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