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Das Shamonda-like-Virus ist ein neu aufgetretenes Virus bei Rindern. Es verursacht akute Symptome wie Fieber, Durchfall und einen starken Rückgang der Milchleistung. Bei trächtigen Kühen kann es zu Aborten (Fehlgeburten) oder zu Kälbern mit angeborenen Fehlbildungen führen. Da derzeit kein Impfstoff verfügbar ist, beruht die Prävention auf der Gnitzenbekämpfung (Mückenbekämpfung) und Maßnahmen der Biosicherheit.
Das Shamonda-like-Virus ist ein RNA-Virus, das zur Simbu-Serogruppe gehört. Es wurde kürzlich in Ländern wie Frankreich, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden nachgewiesen.
Dieses Virus ist genetisch mit dem Schmallenberg-Virus verwandt und wird vermutlich durch Gnitzen (Culicoides-Arten) übertragen. Dabei handelt es sich um kleine, stechende Mücken. Da die Gnitzen-Saison in den warmen und feuchten Monaten ihren Höhepunkt erreicht, nimmt der Druck durch diese Mücken in dieser Zeit deutlich zu. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine direkte Übertragung von Kuh zu Kuh. Zudem gibt es keine Belege dafür, dass das Virus eine Gefahr für den Menschen darstellt.
Beim Schmallenberg-Virus erfolgt die Übertragung durch Insekten. Die Ausbreitung des Shamonda-like-Virus wird derzeit noch untersucht.
Gnitzen vermehren sich rasch in stehendem Wasser, Schlamm und Gülle. Wenn eine infizierte Gnitze eine Kuh sticht, gelangt das Virus in die Blutbahn.
Risikofaktoren für die Ausbreitung:
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